
Eine Bereicherung nicht nur für Gärten im Asia-Style
Chaenomeles japonica
Zweimal im Jahr rückt ein Gehölz in den Blickpunkt, das in der übrigen Zeit anderen Gartenpflanzen die Rolle des Blickfangs überlässt. In den Monaten Mai/Juni schmückt sich die Zierquitte ‚Rubra‘ nämlich mit einer Fülle orange- bis ziegelroter Schalenblüten. Aus diesen Blüten entwickeln sich über den Sommer quasi unbemerkt die gelben, apfelförmigen Früchte, die plötzlich in der Herbstsonne leuchten und unsere Blicke erneut auf die interessante Gartenpflanze lenken. Diese Früchte verströmen einen herrlichen Duft und sind sogar essbar. Ihre Heimat haben Zierquitten im östlichen Asien, also in China und Japan. Die Pflanze zeigt einen breitbuschigen, etwas sparrigen Wuchs und hat bedornte Zweige. Wir bieten Ihnen die Zierquitte ‚Rubra‘ hier am Spalier an, die in den Garten gepflanzt, aber auch im Kübel kultiviert werden kann und so ihr exotisches Flair auch auf Terrassen und Balkonen verbreitet.
Unkompliziert und pflegeleicht
Das Wichtigste für ein gutes Anwachsen und Gedeihen dieses Wildobstgehölzes ist ein Standort mit reichlich Sonne und ein nährstoffreiches Substrat. Ist die Japanische Zierquitte am Spalier angewachsen braucht sie kaum Pflege. Die Pflanze wird lange Triebe bilden, die Sie einfach in die gewünschte Richtung biegen und am Spalier befestigen können. In den ersten Jahren ist ein vorsichtiger Rückschnitt empfehlenswert, damit sie schön dicht wächst. Ausgepflanzt in den Garten braucht das Wildobstgehölz keinen Winterschutz. Wächst die Zierquitte ‚Rubra‘ in einem Pflanzkübel, sollten Sie ihr einen leichten Frostschutz geben.
Ideal für Gelee und Kompott
Im rohen Zustand sind die Scheinquitten sehr hart und die Zubereitung macht etwas Mühe, die sich aber lohnt. Denn sie enthalten viel Vitamin C und kaum Zucker. Ernten Sie die leuchtend gelben Quitten erst kurz vor dem ersten Frost. Am besten werden die grob zerteilten Früchte mit etwas Wasser so lange gekocht, bis sie weich sind. Anschließend wird der Fruchtsaft durch ein Tuch gefiltert und später wie andere Früchte mit Gelierzucker zu Gelee gekocht. So erhält die Zierquitte ‚Rubra‘ auch im Winter nochmals die gebührende Aufmerksamkeit.















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